Parken am Bahnhof Rosenheim

Obwohl Rosenheim zur Landesgartenschau 2010 viel getan hat, ist die Parksituation am Bahnhof weiterhin schwierig und meist auch teuer. Die öffentlichen Parkgelegenheiten sind rar und selbst am Straßenrand in der überwiegenden Mehrzahl kostenpflichtig.

In unmittelbarer Bahnhofsnähe

Abgesehen von den heftig umkämpften Kurzparkplätzen am Bahnhofseingang empfiehlt sich zunächst einmal das im Stadtkatalog als „P14 Bahnhof Nord“ erfasste offene Gelände. Jenes lässt sich von der Luitpoldstraße aus ansteuern. Außerhalb der Messe- oder Herbstfestzeiten finden Sie hier recht zuverlässig einen freien Stellplatz. Der einzige Nachteil: Der festgefahrene Dreck- und Schotterboden ist nur schwer mit dem Rollkoffer zu bewältigen. Kostenpunkt: 0,50 € pro halbe Stunde.

Die nächste Alternative befindet sich direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite: Das „Luitpoldhaus (P15)“. Für das Parkhaus sind allerdings 1,50 € für die erste Stunde und ein weiterer Euro für jede zusätzliche Stunde zu bezahlen – falls einer der 35 Stellplätze frei ist. Wenn es spät wird, sollten Sie beachten, dass das Gebäude um 23.00 Uhr schließt.

Die P+R-Plätze an der Klepperstraße auf der Bahnhofrückseite sind erstens nicht ganz einfach zu finden. Zweitens befinden sie sich jenseits der Gleise und sind für leichtes Schuhwerk nicht geeignet. Drittens sind diese Plätze meist Rosenheimer Berufspendlern vorbehalten, was zum Teil eifersüchtig beobachtet wird. Viertens sind diese Parkplätze hoffnungslos überlastet. Das liegt vor allem daran, dass Tagesgäste hier für 24 Stunden nur 1,00 € zahlen.

Erschwerend kommt hinzu, dass diese drei Möglichkeiten nicht im Parkleitsystem der Stadt erfasst sind. Das bedeutet, dass man erst vor Ort herausfindet, ob es überhaupt noch freie Plätze gibt.

Die nächsten Alternativen

Im Zweifelsfall kann es sich lohnen, im weiteren Verlauf der Luitpoldstraße, die zur Münchener Straße wird, nach einem Zufallsfund Ausschau zu halten. Keinesfalls aber sollten Sie der Versuchung erliegen, sich auf gut Glück in die Bahnhofstraße zu wagen: Ihre Chancen am Straßenrand sind gleich null. Und Sie geraten in das Einbahnstraßensystem der Innenstadt, welches Ortsunkundige lange gefangen halten kann.

Wenn Sie diese Richtung einschlagen, dann nur, um gleich links in die Papinstraße einzubiegen. Dort können linker Hand (P13) noch einmal 50 Autos parken (0,50 € pro halbe Stunde) – allerdings nur während der Ladenöffnungszeiten. Oder Sie folgen dem Rechtsknick der Bahnhofstraße in die Münchener Straße, von der gleich rechts die Salinstraße abgeht. Hier verbirgt sich auf Höhe des Kultur+Kongress-Zentrums der Tiefgarageneingang zum Parkhaus „Salinplatz (P6)“ mit 250 Stellplätzen. Der Preis ist mit 0,60 € pro halbe Stunde vertretbar und die Anzahl der Stellplätze ist ordentlich (250 Stück). Bei diesem Ziel können Sie sich auch dem Parkleitsystem anvertrauen.

Insgesamt ist Rosenheim nicht allzu groß. So können rüstige Reisende, die genügend Zeit mitbringen, den Wagen durchaus in abgelegeneren Ecken stehen lassen. Etliche Pendler nehmen zum Beispiel regelmäßig den Anmarsch von der Wittelsbacher Straße her in Kauf. Der Grund: Dort ist das Parken am Straßenrand noch kostenlos.

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